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Xanthelasmen

Bei Xanthelasmen handelt es sich um gelbe oder rote, scharf begrenzte Einlagerungen von Fett oder fettartigen Substanzen (Cholesterin) in der Haut. Häufig findet man die meist auf beiden Gesichtshälften auftretenden Xanthelasmen unterhalb der Augen sowie an der nasalen Seite der Augenlider, so genannte Xanthelasma palpebrarum. Xanthelasmen sind üblicherweise bleibende Einlagerungen, die sich nicht zurückbilden. Medikamentös lassen sich Xanthelasmen nicht behandeln. In der Vergangenheit unternahm man Therapieversuche durch äußerliche Anwendungen von stark ätzenden Substanzen mit geringem Erfolg. In der Neuzeit ging man zu chirurgischer Entfernung über, was jedoch aufgrund des Narbenrisikos nur bedingt hilfreich ist. In heutiger Zeit ist Laserchirurgie das meistangewandte Verfahren zur Entfernung von Xanthelasmen. Mit dem Laser werden hierbei die betroffenen Hautstellen oberflächlich abgetragen. Da alle Behandlungsmethoden nur auf die Entfernung der betroffenen Hautpartien abzielen, aber nicht die (weitgehend unbekannten) Ursachen ausmerzen, besteht nach erfolgter Behandlung eine hohe Wahrscheinlichkeit dass die Hautveränderungen erneut auftreten. Da Xanthelasmen weder ansteckend sind noch das körperliche Befinden der Betroffenen beeinträchtigen, lehnen Krankenkassen die Übernahme der Kosten für die Entfernung von Xanthelasmen ab. Als weiteres Argument wird angeführt, dass die üblicherweise angewandte Laserchirurgie nicht als Behandlungsmethode anerkannt sei. Die Betroffenen hingegen fühlen sich häufig stigmatisiert, da das ausgeprägte Krankheitsbild den optischen Eindruck „vernarbter“ Augen vermittelt.

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